Wie bekomme ich ewiges Leben
Gott, lhr Schöpfer, liebt Sie. Er will Ihnen nicht nur
ein glückliches, erfülltes Leben auf der Erde schenken.
Er möchte Sie nach diesem Leben für ewig bei sich im
Himmel haben. Gott sei Dank: Jesus Christus, der
Sohn Gottes, hat uns den Weg in den Himmel bereitet.
Sie können sich ihm anvertrauen. Die Bibel sagt:
,,Die ihn (Jesus) aufnahmen, denen gab er das Anrecht,
Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben" (Johannes 1,12).
Kinder Gottes kommen in den Himmel!
Dort wird es für ewig kein Leid, keine Krankheit
und keinen Tod mehr geben. Stattdessen
unbeschreibliche, nie endende Freude.
Was ist die Bedingung, die Gott stellt?
Sie brauchen nirgendwo Mitglied zu werden
oder etwas zu bezahlen; jemand anderes
hat für Sie bereits alles bezahlt: Jesus
Christus, Gottes Sohn, starb am Kreuz und
ist wieder von den Toten auferstanden, damit
Sie ewiges Leben bekommen können.
Bekennen Sie im Gebet, dass Sie Sünder
sind. Nennen Sie ihm lhre Sünden und
bitten Sie ihn um Vergebung! Danken Sie
ihm dafür, dass er die Strafe für lhre Schuld
getragen hat. Bitten Sie ihn, dass er jetzt in
lhr Leben kommt und er Sie an seine Hand
nimmt und Sie führt. Lesen Sie regelmäßig
in der Bibel und suchen Sie Kontakt
zu echten Christen. Schreiben Sie uns,
wir helfen lhnen gern weiter!
Beten und Vertrauen!
In Richter 6 hatte Gideon Gott um ein Zeichen gebeten. Dadurch wollte er sich Gewissheit verschaffen, ob er der richtige Mann für Gottes Auftrag war. Das Zeichen traf ein. Doch wie reagiert Gideon? Es überfiel ihn Todesangst. Kennen wir auch solche Erfahrungen? Wir beten und bitten und erwarten doch keine Erhörung. Wir seufzen und stöhnen, wir klagen und weinen vor Gott, rechnen aber nicht wirklich mit seinem Eingreifen. Kommt die Erhörung dann doch, erschrecken wir und werden in unserem Kleinglauben beschämt.
Kindliches Vertrauen ist gefragt! Wer mit seinen Bitten vor Gott tritt, sollte immer bedenken, mit wem er es zu tun hat. Gewiss dürfen wir ihm unser Herz ausschütten, doch sollten wir uns hüten, den Erhabenen andauernd mit Zweifeln zu bestürmen. Gott will uns in dieser Welt gebrauchen, aber wir schauen ängstlich umher und trauen den göttlichen Zusagen nicht. Wer betet und bittet, muss auch die Erfüllung erwarten und den Herrn durch kindliches Vertrauen ehren! Bitten, die Gott wohlgefallen, haben seine Zusage. Geht es um seine Ehre, seine Verherrlichung und um sein Werk, dann ruft er auch uns zu:“ Friede dir!“ Für bange Zweifel gibt es keinen Grund.
Bete mit großer Zuversicht! Der Herr hatte Gideon für eine große Aufgabe bestimmt. Doch nun hatte er bei der Erhörung seiner Bitte Angst, er müsse sterben. Doch der barmherzige Gott verurteilt seinen ängstlichen Diener nicht, sondern spricht ihm Mut zu. Du wirst nicht sterben, sondern den Sieg Gottes erleben.Ach, wenn wir doch alle in der Glaubenszuversicht des Psalmisten ausriefen: „Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten des HERRN verkünden“ (Ps. 118,17) Solche Glaubenszuversicht erfreut das Herz Gottes. Dadurch zeigen wir dem Herrn: „Ich erwarte Großes von Dir!“ So überwinden wir die menschliche Furcht und Ängstlichkeit. Gehorsam und Treue im Dienst erfüllen die Seele mit Gottes tiefem Frieden.
Beten und Vertrauen gehören immer zusammen! Doch wie wenig wird das oft verstanden. Man betet und ruft, ist aber doch von Zweifeln geplagt. Öfter habe ich hören müssen: „Ach wissen Sie, ich bete jetzt schon dreißig Jahre für meinen Sohn! Er verliert sich immer mehr in der Welt. Bei ihm ist alles Beten vergeblich!“ In solchen Fällen habe ich immer geantwortet: „Warum beten Sie denn überhaupt noch? Wenn Sie nicht an die Erhörung glauben, dann ist Ihr Gebet umsonst. Es ist ein Plappern, dass nicht einmal bis zur Zimmerdecke reicht. Sie haben doch Gottes Verheißungen. Warum glauben Sie Gott nicht? Fangen Sie doch einmal an, im Glauben Gott zu danken, dass er Ihren Sohn, Ihre Tochter oder Ihre Eltern erretten wird.“ Beten und Vertrauen gehören zusammen! Aber auch das Danken gehört dazu:“... lasst in allem durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden...“ (Philipper 4,6)
Überwinde endlich deine Zweifel! Wenn wir andauernd zweifeln, betrüben wir das Herz unseres himmlischen Vaters. „Wer Gott nicht glaubt, hat ihn zum Lügner gemacht“ (1. Johannes 5,10), „wer zweifelt ... denke nicht, dass er etwas von dem HERRN empfangen wird“ (Jakobus 1,6-7). Trifft das auf dich zu? Du solltest dich prüfen, ob dein Gebet Gott wohlgefällig ist. Erkenne deinen Unglauben und tue Buße. Bitte den Herrn, dass er dich von deinen Zweifeln befreit. Der HERR möchte aus dir einen siegreichen Beter machen!
Gott schenkt dem Beter einen Neuanfang! In Richter 6 hatten der göttliche Trost und das Mut machende Wort des HERRN bei Gideon ihr Ziel erreicht. Dankbar genoss Gideon nun die vertraute Gemeinschaft mir seinem Gott.Nun waren die Zweifel ausgeräumt. Jetzt besaß der junge Kämpfer die Gewissheit der Hilfe und Zusage Gottes. „Der HERR sprach zu ihm: Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben! Da baute Gideon dem Herrn dort einen Altar und nannte ihn: Der HERR ist Friede“. (Richter 6,23-24) Auf solchen Zuspruch und solch liebevolle Ermutigung kann es nur eine Antwort geben: Dank und Anbetung!Von Herzen wünsche ich dir die Erfahrung, wie unser gütiger Gott dein beständiges und glaubensvolles Rufen und Flehen erhört: Zu seiner Verherrlichung!
(Aus: Wegbegleiter: Impulse zum Glauben im Alltag)
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Religon oder das Evangelium?
„und er sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“ (Markus 1:15)
„dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesus Christus!“ (Galater 2:16)
Es gibt viele Religionen, aber nur ein Evangelium
Religion ist ein Werk von Menschen, aber das Evangelium ist eine Gabe Gottes
Religion ist das, was der Mensch für Gott tut;
das Evangelium ist das Suchen Gottes nach dem Menschen
Religion besteht darin, dass der Mensch wie auf einer Leiter Gott seine eigene
Gerechtigkeit bringen möchte;
das Evangelium zeigt, dass Gott herabkam durch die Menschwerdung Jesus Christus
mit dem Auftrag, unseren Sünden am Fuß der Leiter zu begegnen
Religion zeigt des Menschen gute Absicht; das Evangelium ist Gottes Botschaft der Liebe
Religion kleidet einen Menschen äußerlich; das Evangelium bewirkt eine innere Umgestaltung
Religion ist eine Reinigung der Oberfläche; das Evangelium bewirkt eine Neugeburt,
es ist das neue Leben
Das Evangelium ist „Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden“ (Römer 1:16). „Jesus Christus
kam um Frieden zu verkünden, den Fernen und den Nahen“ (Epheser 2:17)
Was ist denn die gute Botschaft des Evangeliums?
Es ist die Botschaft von der Liebe Gottes und seiner Rettung, die er allen durch
Jesus Christus anbietet. Der Mensch ist nicht allein, verlassen mit all seinen
Fähigkeiten. Gott streckt ihm die Hand entgegen. Wer an den Herrn Jesus glaubt,
erhält Vergebung seiner Sünden (Apostelgeschichte Kapitel 10:43).
Volles Vertrauen in einen lebendigen Retter - das ist unsere Zuversicht!
Aus „Good Seed“ 27.10.2009
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Der Spötter von Messina
“Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten.”Galater 6:7“Euch ist heute ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr“ Lukas 2:11
Im Jahre 1908 erschien in Messina (Sizilien) in der Weihnachtsnummer der Zeitung “Telefono” ein Gedicht:
O du kleines Kindlein,
das nicht wahrer Mensch allein,nein,
auch wahrer Gott will sein;
um deines Kreuzes willen begehren wir,
deine Stimme zu hören.
Bezeuge dich uns die wir leben,
schick uns nun ein Erdbeben.
Acht Tage nach dem Erscheinen dieses Spottgedichtes, am 28. Dezember, wurde Messina durch ein
furchtbares Erdbeben verwüstet, bei dem 90.000 Menschen ihr Leben verloren. Unter den Toten war auch
die Familie des Dichters. Er selbst kam mit dem Leben davon, wurde aber Wahnsinnig.Das ist eine traurige und zugleich aufrüttelnde Weihnachtsgeschichte! Finden Sie das nicht auch?Vielleicht meinen Sie, der Zusammenhang zwischen Gedicht und dem Erdbeben müsse erst noch
bewiesen werden. Nun, Gott muss dem Menschen überhaupt nichts beweisen. Da sind diese beiden
Tatsachen und es bleibt jedem überlassen, seinen persönlichen Schluss daraus zu ziehen. - Aber eins
hat Gott u.a. in der Heiligen Schrift überdeutlich bezeugt, dass Jesus Christus, dessen Geburt zu
Weihnachten viele Menschen feiern, Sein Sohn ist. Er ist nicht nur gestorben, sondern auch aus
den Toten auferweckt. Gott hat Ihn in Seiner Herrlichkeit mit den Worten begrüßt: “Setze dich zu
meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße.” Hebräer 1,13;
Es scheint, einige Menschen haben 1908 und auch spätere Erdbeben vergessen.
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In Hoffnung freut euch
Ohne Hoffnung kann der Mensch nicht leben!
Jeder Mensch hofft auf irgendetwas: Eine in Aussicht stehende Gehaltserhöhung gibt Motivation und Kraft. Wir hoffen auf gutes Wetter im Urlaub, auf eine erholsame Zeit. Und die Kinder sind die ganze Hoffnung der Eltern.
Dabei spüren alle, dass solch ein Hoffen eine unsichere Angelegenheit ist; denn wie oft kommt es anders, als wir erhofft haben.
Nun wird uns aber gesagt, dass wir uns "in Hoffnung freuen" sollen. Die Hoffnung ist neben dem Glauben und der Liebe ein wichtiges christliches Element. Worauf hoffen denn nun die Christen, und wie sicher ist ihre Hoffnung, dass diese eine Ursache der Freude werden kann?
Mit dem Psalmdichter sagt der Gläubige: "Und nun, worauf harre ich, Herr? Meine Hoffnung ist auf dich!" (Psalm 39,8) Ein weiteres Wort aus der Bibel: "Die ihr durch ihn an Gott glaubt, der ihn aus den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit gegeben hat, damit euer Glaue und eure Hoffnung auf Gott sei". (1. Petrus 1,21) Das Hoffen des Christen richtet sich also auf den ewig unveränderlichen Gott.
Da verstehen wir, dass die christliche Hoffnung eine sichere Erwartung ist - das feste Vertrauen, dass Gott erfüllt, was er verheißen hat.
Für die, welche an Jesus Christus glauben, ist eine "Hoffnung aufgehoben in den Himmeln" (Kolossen 1,5). Dort ist ihr Heiland jetzt und hat im Haus des Vaters eine Stätte für sie bereitet. Er wird wiederkommen und alle, die an ihn glauben, dorthin bringen (Johannes 14,2 - 3). Ja, "wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus" (Titus 2,13).
In dieser sicheren Hoffnung können die Christen sich freuen. Und bald wird sie in Erfüllung gehen.
(aus "Der Herr ist nahe" 22.07.2009, CSV-Verlag, Hückeswagen)
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Ergebnisse der Rechtfertigung
Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir auch mittels des Glaubens Zugang haben zu dieser Gnade, in welcher wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes. Römer 5:1,2
Drei Ergebnisse der Rechtfertigung werden uns hier vorgestellt: 1. Wir haben Frieden mit Gott; 2. wir stehen in der Gnade; 3. wir rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes.
1. Wir haben Frieden mit Gott. Dieser Frieden gründet sich auf das Werk der Erlösung, das unser Herr Jesus am Kreuz ausgeführt hat. Er hat Frieden gemacht durch das Blut seines Kreuzes (Kolosser 1:20). Wer dieses Werk im Glauben erfasst, wird gerechtfertigt und kommt in den Genuss dieses Friedens. Er fürchtet sich nicht mehr vor der Verdammnis, da er weiß, dass der Herr Jesus für seine Schuld im Gericht war und seine Sünden getragen hat.
2. Wir stehen in der Gnade Gottes.Das ist unser Vorrecht: Durch Glauben sind wir in die Gunst Gottes eingetreten. Solche, die vorher Feinde Gottes waren, sehen sich jetzt als Söhne angenommen! Nicht Gesetz, sondern Gnade kennzeichnet diese Beziehung zu Gott. Er sieht uns in seinem Sohn Jesus Christus. So kann der Gläubige in völliger Gewissheit des Glaubens Gott nahen. Stets hat er Zugang zum Vater.
3. Wir rühmen uns der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes. Das ist unser zukünftiges Teil: Wir werden einmal die Herrlichkeit Gottes genießen. Der Herr Jesus selbst sprach in dem Gebet zu seinem Vater den Wunsch aus, dass wir seine Herrlichkeit schauen (Johannes 17:24). Darauf zu hoffen, ist keine ungewisse Sache, denn Gottes Zusagen gehen sicher in Erfüllung. Deshalb erwarten wir die zukünftige Herrlichkeit mit einem freudigen und lobpreisenden Herzen.
(aus „Der Herr ist nahe“ 28. August 2008)
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Finanzmarktkrise oder „Der alte Mann und das Meer“
1952 wurde die Novelle „Der alte Mann und das Meer“ von Ernest Hemingway veröffentlicht. Das Werk war ausschlaggebend für die Verleihung des Literatur-Nobelpreises 1954 an den Dichter.
Der Fischer Santiago hat 84 Tage erfolglos gefischt. Am 85. Tag fährt er allein auf den Golf hinaus. Gegen Mittag beißt ein gewaltiger Schwertfisch an. Santiago freut sich über den Fang seines Lebens und malt sich aus, mit dieser großen Beute in den Hafen zu kommen und einen hohen Preis dafür zu erzielen. Nach zwei Tagen und Nächten des Kampfes, in denen ihm die Hände durch die Angelschnur zerschnitten werden, gelingt es ihm schließlich, den Fisch zu harpunieren. Er bindet ihn längsseits des Bootes fest und macht sich auf den Heimweg. Angelockt von dem Blut, macht sich eine Vielzahl von Haien über den Fisch her. Santiago wehrt sich verzweifelt und es gelingt ihm, sieben Haie zur Strecke zu bringen. Trotzdem stellt der alte Mann im Hafen fest, dass von seinem Fang nur noch das Skelett übrig geblieben ist und sagt resigniert: „Ich bin viel zu weit hinausgefahren.“
Ja, wir Menschen sind viel zu weit von Gott und seinem Wort weg gefahren. Auf dem Meer des Lebens suchen wir nach dem großen Fang und stellen am Ende fest, dass die Haie der Enttäuschung, des Egoismus und der Sünde uns alles weggefressen haben. Wie der alte Mann stehen wir dann zum Schluss mit leeren Händen da.
Nur in der Bindung an den Herrn Jesus und auf sein Wort hin werden wir den Fang unseres Lebens machen, etwas, das nicht aufgezehrt ist wenn wir sterben, sondern was uns in Ewigkeit bleibt.
(aus "Leben ist mehr" 13.09.2008)
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